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Wie sicher ist Ihr KI-Einsatz beim Datenschutz?

Zehn Fragen, etwa drei Minuten: Wir zeigen, wo beim Einsatz von KI-Werkzeugen erfahrungsgemäß die Lücken liegen — aufgeschlüsselt nach vier Bereichen, mit einer priorisierten Liste, was zuerst zu tun ist. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse. Eine Orientierung, keine Rechtsberatung.

Zehn Fragen, etwa drei Minuten. Keine E-Mail-Adresse nötig, das Ergebnis erscheint sofort — und Ihre Antworten verlassen Ihr Gerät nicht.

  1. Welche Art von Daten geben Mitarbeitende heute in KI-Werkzeuge ein?

    • Nur allgemeine oder ohnehin öffentliche Inhalte
    • Interne, aber unkritische Texte
    • Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse
    • Auch besonders sensible Daten (Gesundheit, Bewerbungen, Personalakten)
  2. Wissen Sie, welche KI-Werkzeuge im Unternehmen tatsächlich genutzt werden?

    • Ja, es gibt eine gepflegte Übersicht
    • Im Großen und Ganzen
    • Nur vom Hörensagen
    • Nein — jede Person nutzt, was sie findet
  3. Werden Eingaben vorher gekürzt oder von Personenbezug befreit?

    • Ja, das ist verbindlich geregelt
    • Meistens, aus eigenem Antrieb der Mitarbeitenden
    • Selten
    • Nein, darüber wurde nie gesprochen
  4. Wo verarbeiten die eingesetzten Anbieter Ihre Daten?

    • Ausschließlich in der EU beziehungsweise im EWR
    • EU-Verarbeitung zugesichert, aber nie nachgeprüft
    • Auch außerhalb der EU
    • Unbekannt
  5. Ist ausgeschlossen, dass Ihre Eingaben zum Training der Modelle verwendet werden?

    • Ja, vertraglich zugesichert und in den Einstellungen abgeschaltet
    • In den Einstellungen abgeschaltet, aber nicht schriftlich zugesichert
    • Nicht geprüft
    • Nein — die Eingaben fließen ins Training
  6. Laufen die Werkzeuge über Geschäftstarife oder über private Zugänge?

    • Ausschließlich Geschäftstarife auf Firmenkonten
    • Überwiegend geschäftlich
    • Gemischt
    • Überwiegend private oder kostenlose Zugänge
  7. Liegt für die genutzten Werkzeuge ein Auftragsverarbeitungsvertrag vor?

    • Ja, für alle — abgelegt und auffindbar
    • Für die wichtigsten
    • Nur für einzelne
    • Für keines oder unbekannt
  8. Sind die KI-Werkzeuge in Ihrem Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten erfasst?

    • Ja, aktuell gepflegt
    • Teilweise
    • Verzeichnis besteht, die KI-Werkzeuge fehlen darin
    • Es gibt kein Verzeichnis
  9. Gibt es eine schriftliche Regel, was mit KI erlaubt ist und was nicht?

    • Ja, bekannt und von allen zur Kenntnis genommen
    • Ja, aber kaum jemand kennt sie
    • Nur mündliche Absprachen
    • Nein
  10. Wer ist im Unternehmen für KI-Themen zuständig?

    • Eine klar benannte Person mit Zeitbudget dafür
    • Benannt, aber rein nebenher
    • Unklar
    • Niemand

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Wichtig: Dieser Check ist eine Orientierungshilfe und keine Rechtsberatung. Er stellt keine Konformität fest, sondern zeigt typische Lücken und sinnvolle nächste Schritte. Für verbindliche Aussagen wenden Sie sich an einen Datenschutzbeauftragten oder eine auf Datenschutzrecht spezialisierte Kanzlei.

Was der Check prüft

Er geht die vier Bereiche durch, in denen beim betrieblichen KI-Einsatz erfahrungsgemäß die meisten Probleme entstehen — gewichtet danach, wie schwer sie im Ernstfall wiegen. Am stärksten zählt, welche Daten überhaupt in die Werkzeuge gelangen: Wer dort sauber arbeitet, hat die halbe Miete, auch wenn an anderer Stelle noch Papier fehlt.

Daten & Inhalte

32%

Was tatsächlich in die Werkzeuge eingegeben wird — der Punkt, an dem sich fast jedes Problem entscheidet.

Anteil am Gesamtergebnis

Anbieter & Verarbeitungsort

28%

Wo die Daten landen, wer sie verarbeitet und ob sie in das Training der Modelle fließen.

Anteil am Gesamtergebnis

Verträge & Nachweise

24%

Auftragsverarbeitungsverträge und das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten — das, wonach eine Aufsichtsbehörde zuerst fragt.

Anteil am Gesamtergebnis

Regeln & Zuständigkeit

16%

Ob im Betrieb jemand zuständig ist und ob die Belegschaft weiß, was erlaubt ist.

Anteil am Gesamtergebnis

Was bedeutet mein Wert?

Risikostufen des DSGVO-Schnellchecks
Stufe Punkte Einordnung
75–100 Dringender Handlungsbedarf. In mehreren Bereichen fehlen die Grundlagen. Solange das so ist, sollten personenbezogene Daten und Geschäftsgeheimnisse gar nicht erst in KI-Werkzeuge gelangen. Die gute Nachricht: Die ersten Schritte sind Fleißarbeit, keine Rechtsstreitigkeiten — eine Bestandsaufnahme und eine Negativliste bringen Sie in wenigen Tagen aus dem roten Bereich.
50–74 Deutliche Lücken. Einiges ist geregelt, an entscheidenden Stellen fehlt aber die Absicherung. Typischerweise sind das fehlende Verträge oder ungeprüfte Trainings-Einstellungen. Das lässt sich meist innerhalb weniger Wochen schließen, ohne dass Sie den Einsatz von KI unterbrechen müssen.
25–49 Im Großen und Ganzen tragfähig. Die Grundlagen stehen. Was fehlt, sind Nachweise und Verbindlichkeit — also die Dinge, die im Alltag niemanden stören, im Ernstfall aber zählen. Ein halber Tag Aufräumen bringt Sie hier in den grünen Bereich.
0–24 Solide aufgestellt. Sie haben die üblichen Fallstricke im Griff: Sie wissen, welche Werkzeuge im Einsatz sind, wo die Daten verarbeitet werden, und es gibt Verträge und Zuständigkeiten. Halten Sie das aktuell — der Markt bewegt sich schnell, und ein Anbieterwechsel setzt die Prüfung zurück auf Anfang.

Warum hoch hier schlecht ist

Unsere anderen Werkzeuge messen Potenzial — dort ist ein hoher Wert etwas Gutes, weil viel zu holen ist. Dieser Check misst Risiko. Ein hoher Wert bedeutet hier: An mehreren Stellen fehlt die Absicherung. Damit das niemand verwechselt, ist die Skala umgekehrt eingefärbt, und das Ergebnis nennt die Zahl ausdrücklich „Risikowert".

Der häufigste Fall im Mittelstand ist nicht das riskante Großprojekt, sondern der stille Wildwuchs: Einzelne arbeiten mit kostenlosen Zugängen und echten Kundendaten, ohne dass jemand davon weiß. Der Check macht genau das sichtbar — und liefert eine Reihenfolge, in der sich das abarbeiten lässt.

Häufige Fragen

Ist das eine Rechtsberatung?

Nein, ausdrücklich nicht. Der Check ist eine Orientierung: Er zeigt, wo bei KI-Werkzeugen erfahrungsgemäß Lücken liegen und was sich zuerst schließen lässt. Er ersetzt weder die Prüfung durch eine Anwältin oder einen Datenschutzbeauftragten noch eine Datenschutz-Folgenabschätzung. Wir sind eine Automatisierungsagentur, keine Kanzlei.

Bekomme ich am Ende ein „DSGVO-konform"-Siegel?

Nein — und wer Ihnen das anbietet, sollten Sie meiden. Konformität ist kein Zustand, den ein Fragebogen feststellen kann; sie hängt an Ihren konkreten Verarbeitungen, Verträgen und Nachweisen. Der Check nennt deshalb Risiken und Maßnahmen, keine Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Warum ist ein hoher Wert hier schlecht?

Weil dieser Check Risiko misst, nicht Potenzial. Beim KI-Potenzial-Check bedeutet ein hoher Wert viel ungenutzten Spielraum — hier bedeutet er viele offene Punkte. Deshalb ist die Skala auch farblich anders geführt: Grün ist gut, Rot ist Handlungsbedarf.

Werden meine Antworten gespeichert?

Nein. Die Auswertung läuft vollständig in Ihrem Browser; die Antworten verlassen Ihr Gerät nicht. Wir sehen weder, dass Sie den Check gemacht haben, noch was dabei herauskam — es sei denn, Sie erzählen es uns im Gespräch.

Wir nutzen KI bisher nur „nebenbei" — lohnt sich der Check trotzdem?

Gerade dann. Der häufigste Fall in kleinen Betrieben ist nicht das große KI-Projekt, sondern der stille Wildwuchs: Einzelne nutzen kostenlose Zugänge mit echten Kundendaten, ohne dass jemand davon weiß. Das ist rechtlich heikler als ein sauber aufgesetztes Vorhaben — und in drei Minuten sichtbar gemacht.

Was kostet es, die Lücken zu schließen?

Der größte Teil kostet Zeit, kein Geld: Bestandsaufnahme, Verträge einholen, Einstellungen prüfen, eine Seite Regeln schreiben. Teuer wird es erst, wenn eine Datenschutz-Folgenabschätzung oder anwaltliche Prüfung nötig ist — das ist bei alltäglichen Anwendungsfällen im Mittelstand aber die Ausnahme.

Womit wir Sie beim Aufräumen unterstützen

Sie müssen nichts davon bei uns beauftragen — vieles lässt sich in Eigenregie erledigen. Falls Sie Unterstützung möchten, sehen Sie hier, was wir konkret machen.

Im kostenlosen Erstgespräch sagen wir Ihnen offen, welche davon bei Ihnen etwas bringt — und welche nicht. Auch dann, wenn die ehrliche Antwort „keine" lautet.

Lücken gesehen — und jetzt?

Im kostenlosen 30-Minuten-Gespräch gehen wir Ihre Punkte durch und trennen das, was Sie selbst in wenigen Tagen erledigen können, von dem, wofür Sie wirklich juristischen Rat brauchen. Ohne Verkaufsdruck.

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